Erlebnispädagogische Fahrt der 7. und 8. Klasse an den Doubs

Nach ca. vier Stunden Busfahrt kamen wir am Montag bei dem vereinbarten Treffpunkt an, wo zwei Tutorinnen und die Guides schon auf uns warteten. Schlafsack und Isomatte im Kleinbus verstaut, ging die erste Herausforderung schon los. Vier Stunden wandern, natürlich mit den großen Rucksäcken auf den Schultern.

Zwei Stunden und viel Anstrengung später, kamen alle an der kleinen Aussichtsplattform an, von der man auch unser Ziel, den Zeltplatz, sehen konnte. Eine Verschnaufpause war natürlich allen gegönnt. Der Abstieg gestaltete sich dann etwas schwieriger, doch jeder kämpfte sich mit dem Rucksack nach unten.

Nach dieser zugegebenermaßen herausfordernden Wanderung, kamen wir schließlich alle stolz auf unserem Zeltplatz an und konnten wieder etwas Pause machen. Doch da sich unsere Schlafplätze für diese Nacht nicht von selbst aufbauten, mussten alle mit anpacken, die Zelte aufzubauen. Auch dies wurde nach einigen Anlaufschwierigkeiten meisterlich gehandhabt, sodass die Zelte in kürzester Zeit standen und wir endlich unser verdientes Abendessen bekamen.

Der nächste Tag begann mit einer kleinen Wanderung zu dem Punkt, wo wir in die Kanus einsteigen würden. Denn heute war Kanu fahren angesagt. Die Guides erklärten uns, wie man zu paddeln und zu lenken hatte und schon ging die Fahrt los. Ob Stromschnellen oder auch zu niedrige Wasserstellen, jeder hat sein Bestes gegeben. Dies hieß allerdings auch, dass der Ein oder Andere mal ins Wasser fiel und klitschnass wurde, was zur allgemeinen Belustigung beitrug.

Erschöpft kamen wir schließlich an unserem Ziel an, zogen die Kanus aus dem Wasser, säuberten sie und verstauten wieder alles in den Kleinbussen der Guides. Zum Glück mussten wir an diesem Abend keine Zelte aufbauen, denn wir durften alle im Stroh übernachten, was natürlich ein kleines Highlight war!

Auch an diesem Abend saßen wir wieder in einem gemütlichen Kreis und danach spielten Einige noch „Werwolf“.

Am dritten Tag traten wir die letzte und etwas ruhigere Wanderung an. Ohne Zeitdruck wanderten wir entlang des Doubs und trafen auf Baby-Katzen, Hunde, Esel, Ziegen und andere Tiere. Eine ausgiebige Pause an einem wunderschönen Platz tat Allen gut und wurde zu einer kleinen, vielleicht auch großen, Algenschlacht genutzt.

An unserem letzten Campingplatz angekommen, hatten alle etwas Zeit für sich, bis das Abendessen fertig war. Auch hier spielten alle ausgelassen und hatten Spaß, wie eigentlich die komplette Klassenfahrt über. Am Tag des Aufbruchs kam eine gewisse Hektik auf, doch auch die wurde gemeistert und alle haben beim Abbau geholfen.