Fahrt der Abiturientinnen und Abiturienten nach Cambridge

Am Sonntag,, den 30.9., starteten die drei Klassen der K2 mit ihren Begleitern, Herrn Homer, Herrn Dimitriou und Frau Eckert, wohlgemut die Studienfahrt nach England.

Die Devise war: England in drei Tagen in möglichst vielen Facetten zu erleben, im Unterricht Gelerntes zu aktivieren und zu veranschaulichen.

Gleich bei der Ankunft konnten erste Eindrücke gewonnen werden: „ Oh je, die haben ja keinen Euro, da muss ich ja Geld tauschen!“ oder „Wie überquere ich eine Straße bei Linksverkehr?“, von der Frage nach den allgegenwärtigen Überwachungskameras (auch im Bus!) ganz zu schweigen.

Und dann sprechen da alle dauernd Englisch und erwarten, dass man das Gleiche tut!

Unsere Führerinnen, die uns bei typisch englischem Regenwetter zwei Stunden lang durch Cambridge begleiteten, sprachen zum Glück ein „gutverständliches“ Englisch und so konnten wir uns nicht nur über die Stadt und ihre schönen Colleges informieren, sondern auch lustigen Geschichten aus dem Studentenleben lauschen.

Am Nachmittag durften wir dann bei typisch englischem Wetter – inzwischen schien mal wieder die Sonne – eine Puntingfahrt auf dem River Cam genießen, eine bei Collegestudenten beliebten Freizeitbeschäftigung, die so manchen dazu veranlasste, zu träumen, wie es wäre, wenn man in Cambridge studieren dürfte.

Abendessen gab es dann in einem traditionellen englischen Pub.

Am Dienstag war Shakespeare pur angesagt. Wir fuhren mit dem Bus nach Stratford-on-Avon, der Geburtsstadt von William Shakespeare, und erkundeten dieses äußerst hübsche Kleinstädtchen, das noch viele Fachwerkhäuser aus Shakespeares Zeit vorzuweisen hat. Manchem war sicher auch eindrücklich, wie ruhig das englische Kleinstadtleben ist: ab 17 Uhr waren fast alle Geschäfte geschlossen!

Nachmittags hatten wir dann einen Theaterworkshop zu „Twelfth Night“ gebucht, wo uns ein Schauspieler den Inhalt des Stückes näher brachte, während wir es durch Improvisationstheater veranschaulichten.

Und am Abend dann die Vorstellung dieses Stückes! Die Royal Shakepeare Company spielte mitreißend und ansprechend – absolut jeder konnte lachen und das Stück genießen. Es war plötzlich gar nicht mehr uralter Kram, den man nicht verstehen kann, sondern lebendig und modern. Diese Vorstellung war sicherlich einer der absoluten Höhepunkte der Fahrt!

Nachts dann noch Transport nach London.

Am Mittwoch war der Kontrast zum englischen Kleinstadtleben dann riesig. Wir erkundeten die multi-kulti Millionenstadt London zuerst auf ganz besondere Weise mit Ducktours, einer Stadtrundfahrt in einem umgebauten Amphibienfahrzeug aus dem letzten Weltkrieg – zu Lande und zu Wasser!

Nachmittags hatten wir dann eine Führung durch die Houses of Parliament, wo wir den Thronsessel der Königin bestaunen konnten. Und dann durfte jeder noch ein bisschen London ganz allein erkunden und den Weg zum Treffpunkt zurück finden. Gekrönt wurde dieser Tag durch ein gemeinsames Pizzaessen.

Am nächsten Morgen war frühestes Aufstehen angesagt, denn der Flieger ging schon um 8 Uhr.