EP 2011 in den Vogesen

Es waren nicht gerade acht Wanderfreunde, die da am Dienstagmorgen mit ihren Begleiterinnen, Frau Schütz und Frau Böhm, Richtung Ferme-Auberge Rothenbrunnen losstiefelten: Die meisten hatten die Challenge-Gruppe in der Hoffnung gewählt, da am allerwenigsten wandern zu müssen und gaben das auch ganz ehrlich zu. So gab es bald erste Beschwerden, als der Weg doch deutlich bergauf führte und der Rucksack, zumal bei den noch sommerlichen Temperaturen, immer schwerer wurde. Nach anfänglichen Unsicherheiten fand die Gruppe jedoch den besten Weg und kam doch recht früh am Nachmittag auf der Hütte an. So konnte man noch die Kühe auf ihrem Weg von der Weide in den Stall sowie später den Sonnenuntergang beobachten. Recht bald war Ruhe in den Zimmern.

Alle waren müde, und auf der Alm kann man weder shoppen noch in Kneipen gehen! Auch wenn in dieser Gruppe die Äußerung positiver Erfahrungen nicht gerade modern waren, so war für uns Betreuerinnen doch zu spüren, dass manch einer Gefallen an der Natur und dem blinkenden Sternenhimmel gefunden hatte. Insgesamt hat die Gruppe in den beiden Tagen recht gut zusammengearbeitet und mehr geleistet, als sich der eine oder andere selbst zugetraut hätte, und wir hoffen, dass die Schüler - zumindest im Rückblick - diese persönliche Leistungen auch für sich selbst werden anerkennen können.