Anlässlich des Welt-AIDS-Tages fand in Heidelberg am 2. Dezember 2019 ein vom „Centre for Integrative Infectious Disease Reserach (CIID)“ organisiertes Symposium statt. Das Kurpfalz Internat durfte drei Plätze für das Symposium an interessierte SchülerInnen vergeben. Da sie sich im Biologieunterricht besonders engagiert zeigen, erhielten Franziska, Cedric und Constantin auf Vorschlag ihrer Lehrer die Möglichkeit die Veranstaltung zu besuchen.

Nach dem Beginn um 14.45 Uhr folgten drei Kurzvorträge, die sich unter anderem mit Fragen zur HIV-Grundlagenforschung und „HIV in Afrika“ befassten.

Um 16.00 Uhr folgte eine Podiumsdiskussion, an der die Redner und Karl-Heinz Riegler als Betroffener und Vorsitzender des AIDS-Hilfe Heidelberg e.V. teilnahmen.

Nach einer kurzen Pause konnten sich die SchülerInnen zwischen verschiedenen Workshops entscheiden. Zur Wahl standen unter anderem „Neue Entwicklungen in der HIV-Forschung – HIV-Heilung mit Gentechnik?“ mit Dr. Kathleen Börner vom Uniklinikum Heidelberg und „HIV-Diagnostik – Nachweismöglichkeiten des Virus“ mit Prof. Dr. Paul Schnitzler, der als Leiter der Virusdiagnostik ebenfalls am Universitätsklinikum Heidelberg arbeitet.

Franziska und Constantin entschieden sich für den Workshop „Das Leben als Jugendlicher in Malawi“, in dem sie per Videoanruf mit Vertretern des Lighthouses, dem Fachzentrum für HIV in Lilongwe in Malawi, sprachen. Diese Begegnung empfanden die beiden als sehr informativ und horizonterweiternd.

Cedric besuchte den Workshop „Offene Bücher – Ein HIV-Positiver Mensch stellt sich allen Fragen zum Leben mit HIV“, in dem der Betroffene Jürgen Schütz von seiner Infektion im Jahr 1989 und seine spätere Erkrankung an AIDS berichtete. Sein Fazit lautet: „Interaktion zwischen Schülern und Betroffenen ist die beste Aufklärung“.

www.aidshilfe-heidelberg.de/de/veranstaltung/symposium-zum-welt-aids-tag