# Prävention am KPI: Frühe Aufklärung gegen Nikotinabhängigkeit

> URL: https://www.kurpfalz-internat.de/aufklaerung-gegen-tabak  
> Language: de  
> Description: Ein Arbeitskreis von Medizinstudierenden aus Heidelberg war am 7. Juli bei uns in der 8. Klasse und bot einen interaktiven Workshop zur Aufklärung über Tabak, E‑Zigaretten und and…

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*Ein Arbeitskreis von Medizinstudierenden aus Heidelberg war am 7. Juli bei uns in der 8. Klasse und bot einen interaktiven Workshop zur Aufklärung über Tabak, E‑Zigaretten und andere Nikotinprodukte. In kleinen Gruppen erprobten die Schülerinnen und Schüler Modelle, Experimente und Reflexionsangebote, um informierte, selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen.*

Angesichts steigender Zahlen junger Raucherinnen und Raucher und dem Aufkommen neuartiger Nikotinprodukte ist Prävention in der Schule dringender denn je. Für das Kurpfalz Internat bedeutet das: Vorbeugende Bildung gehört unverzichtbar zur persönlichen und sozialen Entwicklung der Jugendlichen. Die Studierende aus Heidelberg brachten ein wissenschaftlich fundiertes Angebot direkt in die Klassen, um Jugendliche frühzeitig zu erreichen.

An Station 1 erkundeten die Teilnehmenden die Folgen des Tabakkonsums auf den Körper. Anhand eines Körper‑ und Lungenmodells, Tablets mit der Smokerface‑App und anschaulichen Abbildungen wurde sichtbar, wie sich jahrelanger Konsum körperlich und optisch bemerkbar macht — von verringerter Leistungsfähigkeit bis zu sichtbaren Hautveränderungen.

Station 2 lenkte den Blick auf die Umwelt und die Menschen im Tabakkanbau. Viele Jugendliche wissen nicht, dass auch moderne Nikotinprodukte auf denselben globalen Anbau angewiesen sind. Die Station machte diese Zusammenhänge verständlich und regte zur kritischen Auseinandersetzung mit nachhaltigem Konsum an.

In Station 3 wurden Nikotinprodukte und das Thema Abhängigkeit besprochen. Mit Anschauungsmaterial erfuhren die Schülerinnen und Schüler, welche Produkte derzeit auf dem Markt sind — klassische Zigaretten, E‑Zigaretten, Nikotinpouches und weitere Varianten — und wie Nikotin im Gehirn wirkt. Der Fokus lag darauf, wie schnell Gewöhnung eintreten kann und welche Strategien es gibt, dem vorzubeugen. Die offene Gesprächsatmosphäre lud dazu ein, persönliche Erfahrungen zu teilen und Stigmatisierung abzubauen.

 „Dass man die Inhalte nicht nur erklärt, sondern selbst ausprobiert, hat mich wirklich nachdenklich gemacht“, sagt eine Schülerin der Jahrgangsstufe 8.

Prävention wirkt am besten, wenn sie früh, konkret und im Gespräch stattfindet. Die Workshops der Medizinstudierenden aus Heidelberg gaben den Schülerinnen und Schülern des Kurpfalz Internat nicht nur Fakten an die Hand, sondern auch Räume, um über Werte, Risiken und eigene Entscheidungen zu reden. Genau das stärkt ihre Fähigkeit, selbstbestimmt zu handeln — eine wichtige Grundlage für schulischen Erfolg und persönliche Entwicklung.
