Künstliche Intelligenz Lernen und Studieren

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Künstliche Intelligenz beim Lernen und Studieren

Wie verändert künstliche Intelligenz das Lernen an Schulen und Hochschulen? In einem Workshop der International School of Management beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der K0 und K1 mit den Möglichkeiten und Grenzen von KI. Dabei wurde deutlich: Digitale Unterstützung kann hilfreich sein, persönliche Begegnungen und gemeinsames Lernen aber nicht ersetzen.

Künstliche Intelligenz gehört für viele Schülerinnen und Schüler längst zum Alltag. Sie unterstützt bei der Recherche, hilft beim Strukturieren von Gedanken und kann neue Impulse beim Lernen geben. Gleichzeitig stellen sich wichtige Fragen: Was kann KI tatsächlich leisten? Wo liegen ihre Grenzen? Und welche Rolle wird sie künftig in Schule, Studium und Beruf spielen?

Mit diesen Fragen beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der K0 und K1 bei einem Workshop mit VertreterInnen der International School of Management aus Stuttgart. Im Mittelpunkt stand die Anwendung künstlicher Intelligenz beim Lernen und Studieren an einer Hochschule.

Zum Einstieg waren die Schüler selbst gefragt. Bei einer analogen Abstimmung positionierten sie sich im Raum zu verschiedenen Aussagen und brachten ihr Vorwissen und ihre persönlichen Einschätzungen ein. Besonders intensiv wurde die Frage diskutiert, ob wir in zehn Jahren überhaupt noch Universitäten und Hochschulen brauchen.

Die Antworten zeigten, dass die Jugendlichen den Einsatz von KI differenziert betrachten. Viele machten deutlich, dass persönliche Gespräche, gemeinsames Arbeiten und der direkte Austausch mit Lehrenden und anderen Studierenden für sie nicht ersetzbar sind.

Anhand konkreter Erfahrungen und eines Praxisbeispiels zur Entwicklung von Smart Cities erläuterten die ReferentInnen anschließend, in welchen Bereichen künstliche Intelligenz im Studium und im späteren Berufsleben eingesetzt werden kann. Dabei wurde deutlich, dass KI nicht an die Stelle zwischenmenschlicher Kommunikation treten muss. Richtig genutzt kann sie vielmehr dabei helfen, Informationen zu verarbeiten, Zusammenhänge zu erkennen und neue Lösungsansätze zu entwickeln.

Auch Projekte, die die Hochschule gemeinsam mit Start-ups durchführt, gaben den Schülern einen Einblick in die praktische Anwendung. Sie zeigten, wie eng technologische Entwicklungen, unternehmerisches Denken und gesellschaftliche Fragestellungen miteinander verbunden sind.

Am Kurpfalz Internat gehört die reflektierte Auseinandersetzung mit digitalen Entwicklungen zu einer zeitgemäßen Vorbereitung auf Studium und Beruf. Dabei geht es nicht nur darum, neue Programme bedienen zu können. Entscheidend ist, Ergebnisse kritisch zu prüfen, eigene Entscheidungen zu treffen und verantwortungsvoll mit den Möglichkeiten der Technik umzugehen.

Das Fazit des Workshops: Künstliche Intelligenz kann beim Lernen kognitiv entlasten und neue Perspektiven eröffnen. Ihr besonderes Potenzial entfaltet sie jedoch dann, wenn sie als unterstützendes Werkzeug und als Gesprächspartner genutzt wird, ohne das eigene Denken und den persönlichen Austausch zu ersetzen.

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